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Nano-Technologie
auf Oberflächen


 
... auf Oberflächen
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Es erstaunt daher auch um so mehr, daß die Nanotechnologie in einigen Bereichen dennoch möglich und vor allem beherrschbar ist. So stellt es kein Problem dar, organische Schichten auf Oberflächen mit einer Stärke von wenigen Nanometern - also eine monomolekulare Schicht - zu erzeugen. Diese Schichten sind in der Regel hochgradig geordnet, die sich mit einigem Aufwand sogar zu einer kristallinen Struktur mit einer zweidimensionalen Ausdehnung vernetzen lassen.

Aber auch weniger aufwendige Reaktionen lassen sich auf solchen Oberflächen durchführen. So sind etwa selektive Kopplungen von bestimmten Molekülen an die Oberfläche möglich. Auf diese Weise immobilisierte Moleküle lassen sich auf einzigartige Weise strukturieren sowie analysieren.
Eine solche zweidimensionale Chemie zeigt immer wieder erstaunliche, makroskopische Phänomene, deren Aufklärung derzeit weltweit eine Vielzahl von Wissenschaftlern beschäftigt.
Im Bereich der Materialforschung bedeutet diese Technik eine Möglichkeit zur Herstellung von Oberflächen mit fast beliebig gestaltbaren Eigenschaften. Und das sowohl aus chemischer als auch aus physikalischer Sicht.

Gerade die z.T. erstaunlich einfache Herstellung von kleinen Strukturen machen diese Technologie für einen technischen Einsatz interessant. Dabei zeichnen sich viele dieser Oberfläche durch eine unerwartet hohe Stabilität gegenüber mechanischen Belastungen aus.
Chemisch aktivierte Monoschichten können beispielsweise aufgrund ihres hohen Ordnungsgrades mit ihrer gesamten Fläche reagieren und so zu einem außerordentlich stabilen Materialverbund führen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten von neuen Oberflächen sind bislang hauptsächlich durch fehlende Fantasie und Vorstellungskraft begrenzt. Die technischen Grenzen sind in vielen Bereichen noch nicht absehbar, da bislang fast immer eine entsprechende Anwendung solcher Oberflächen fehlte. « zurück
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